Arbeitsschutz und Coronamaßnahmen

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Arbeits- und Gesundheitsschutz im Betrieb und Arbeitsplatz spielen ohnehin bereit eine große Rolle im Arbeitsrecht. Aber in Zeiten von Corona (Covid-19) muss noch verstärkter auf bestimmte (Hygiene-)Maßnahmen geachtet werden. 

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard

  • Beschäfigte sollen ausreichend Abstand (mind. 1,5 m) zu anderen Personen halten.
  • Der Abstand betrifft auch arbeitsbezogenen (Kunden-)Kontakten außerhalb der Betriebsstätte
  • Soweit der Mindestabstand nicht sicher eingehalten werden kann, soll ein Mund-Nasen-Bedeckungen zur Verfügung gestellt und getragen werden
  • Bildung von möglichst kleinen, festen Teams (z.B. 2 bis 3 Personen) 
  • Firmenfahrzeuge mit Utensilien zur Handhygiene und Desinfektion und mit Papiertüchern und Müllbeuteln vorzusehen
  • gleichzeitige Nutzung von Fahrzeugen durch mehrere Beschäftigte möglichst zu vermeiden
  • Zur Reinigung der Hände sind hautschonende Flüssigseife und Handtuchspender zur Verfügung zu stellen
  • Räumlichkeiten regelmäßig lüften
  • Büroarbeiten sind nach Möglichkeit im Home-Office auszuführen
  • Dienstreisen und Präsenzveranstaltungen wie Besprechungen sollten auf das absolute Minimum reduziert und alternativ soweit wie möglich technische Alternativen wie Telefon- oder Videokonferenzen zur Verfügung gestellt werden.
  • Bei unabdingbaren Präsenzveranstaltungen muss ein ausreichender Abstand zwischen den Teilnehmer*innen gegeben sein.
  • An Örtlichkeiten, wo erfahrungsgemäß Personenansammlungen entstehen (z.B. Zeiterfassung, Kantine, Werkzeug- und Materialausgaben, Aufzüge etc.) sollen Schutzabstände der Stehflächen z.B. mit Klebeband markiert werden 
  • Werkzeuge und Arbeitsmittel sind nach Möglichkeit personenbezogen zu verwenden
  • Fequenz der Beschäftigten reduzieren durch Schichten, zeitliche Entzerrungen (z.B. Kantine zeitversetzt Essen gehen)
  • Ausschließlich personenbezogene Benutzung jeglicher Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) und Arbeitsbekleidung ist zu beachten
  • Zutritt betriebsfremder Personen sind nach Möglichkeit auf ein Minimum zu beschränken
  • Bei Verdachtsfällen Beschäftigte mit entsprechenden Symptomen  aufzufordern, das Betriebsgelände umgehend zu verlassen bzw. zuhause zu bleiben. Bis eine ärztliche Abklärung des Verdachts erfolgt ist.
  • Hinweis auf die Einhaltung der persönlichen und organisatorischen Hygieneregeln (Abstandsgebot, „Hustund Niesetikette“, Handhygiene, PSA)  

Auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales finden Sie eine ausführliche Übersicht "SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard" in mehrere Sprachversionen.